Agilität-der Kunde wird wieder König

von
Ludger Bettmer
|
06.06.2018 | 0 Kommentare
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Agil und stabil - so ist der Titel des EVOLOG-Blogs von Lothar Panten (25.04.2018). Agilität als Antwort auf die zunehmenden Anpassungsnotwendigkeiten, die immer kürzere Zeitabstände verlangen. Die Dynamik und die Komplexität unserer Zeit wirken natürlich auch auf Organisationen. Einen Aspekt möchte ich ergänzen.

Wenn man Veröffentlichungen in den Fachzeitschriften und auch in Büchern zum Thema Agilität liest, so fällt als eine Konstante auf: Unternehmen müssen sich mehr mit dem Kunden und seinen Bedürfnissen beschäftigen als mit sich selbst. Auch nicht neu - oder? Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. So hieß es schon früher.

 

Aber wurde damals durchgängig wirklich so gehandelt? Da gab und gibt es sicher viele Defizite. Die Botschaft war zwar bekannt, aber die Realisierung wurde nur halbherzig angegangen. Zu der von Lothar Panten zu Recht geforderten Vollständigkeit gehört mit Sicherheit auch die Betrachtung der Kundenerwartungen.

 

Veränderungen von Organisationen sind kein Selbstzweck. Nur weil es gerade eine Mode zu sein scheint, sollte man sicher kein Projekt initiieren. Auch reine Gewinnorientierung sollte nicht das ausschließliche Ziel sein. Aber: Konsequente Ausrichtung aller Aktivitäten auf den Kundennutzen liefert im Ergebnis ziemlich sicher auch den notwendigen Gewinn. Es gibt eine Fülle von schlechten und guten Beispielen, die diese These belegen.

 

 

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