BINDEMITTEL FÜHRUNGSKRAFT

von
Gerd Scheuermann
|
11.04.2018 | 1 Kommentar
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Eine neue Arbeitswoche beginnt: Nehmen wir an, Sie sind als Verantwortlicher, als Führungskraft auf dem Weg durch die Auftragsabwicklung oder durch die Produktion. Sie schauen sich um, nehmen Ihre Mitarbeiter wahr.

Gleichzeitig türmt sich im geistigen Auge vor Ihnen die Summe der bisher aufgelaufenen Fehlzeiten, des immer noch hohen Krankenstandes oder die Summe weiterer Schreckensmeldungen aus dem Personalcontrolling auf? An diesem Punkt schrecken Sie hoch. Was für ein Bild – Mitarbeiter wahrgenommen als Teil von Statistiken. Ihre erste Reaktion: „Ich habe nicht die richtigen Mitarbeiter!“ Aber das ist Ihnen zu einfach gedacht. Sie fragen sich: „Sind z. B. die Fehlzeiten ein Ausdruck dessen, dass die Mitarbeiter nicht mehr gerne, nicht mit Seele und einer Zufriedenheit bei der Arbeit sind?“ „Erreiche ich überhaupt noch meine Mitarbeiter?“ „Bin ich noch der richtige Chef?“

Die Antworten können natürlich nicht im Sinne von Schwarz/Weiß gegeben werden. Dazu sind die Personalführung und Unternehmenssteuerung in den Zeiten und Geschwindigkeiten von 4.0 und anderen Umwälzungen in der Gesellschaft zu komplexe Themen. Sie sollen agil sein, digital on TOP, virtuelle Teams steuern können, disruptiv denken u. v. a. m.

Veränderung – Neuland – Unsicherheit: Wie sollen wir das anpacken? Mit Energie und Nachhaltigkeit, Dinge korrigieren oder sogar neu ausrichten.  Unmöglich?  Natürlich ist eine erfolgreiche, sich tragende Korrektur oder Neuausrichtung möglich – wenn (ziemlich) alle die Notwendigkeit verstehen. Dazu braucht es Klarheit in der Positionierung und im Führen. Voraussetzung ist, selbst mit sich klar zu sein, sich zu hinterfragen und dann sich selbst zu positionieren – damit gewinnen Sie wieder Stärke.

Wieder beginnt eine neue Arbeitswoche. Das Bindemittel zu Ihren Mitarbeitern ist Ihre Wirkung, Ihre Ausstrahlung als Führungskraft aus einer neu gewonnenen Stärke heraus. 

Kommentare

guter Beitrag. Die Mitarbeiter spüren sofort, ob der Chef weiß, was er will, und das steckt an.