Blick nach vorne

von
Ludger Bettmer
|
10.01.2018 | 0 Kommentare
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In den Tagen rund um den Jahreswechsel werden von vielen Menschen Vorsätze für das kommende Jahr getroffen. Häufig ist es auch die Zeit zum Träumen. Gelegentlich sind die damit verbundenen Ziele schon nach kurzer Zeit obsolet, besonders im privaten Bereich.

Auch im beruflichen Umfeld wird das Jahr geplant, meist schon lange vor dem 31.12. Diese Vorsätze haben häufig schon einen verbindlichen Charakter. Oft werden Ziele schriftlich vereinbart.

So weit, so gut. Aber was passiert, wenn sich im Lauf des Jahres abzeichnet, dass die Ziele verfehlt werden? Das Jammern ist groß. Die Zeit der Schuldzuweisungen ist gekommen. „Die Umstände waren schuld“ oder so ähnlich. Das hilft aber nur selten weiter. Sicher ist ein Blick zurück auch wichtig. So werden vielleicht Fehler erkannt, die leicht zu beseitigen sind.

Mir ist eine Begebenheit von einem Seminar in Erinnerung, das ich vor vielen Jahren besuchte. Der Trainer schilderte die Situation eines Kindes, das mit einer „Fünf“ nach Hause gekommen ist. „Wie konnte das passieren?“, … So ähnlich sind landläufig die Fragen der Eltern, die das Kind zu hören bekommt. Rückwärts gewandt!

Besser wäre es, sich mit der Frage zu beschäftigen: „Was müssen wir unternehmen, um beim nächsten Mal z. B. eine „Drei“ zu schreiben? Der Blick nach vorne. Und das trifft auch für das berufliche Umfeld zu. Hier lautet dann z. B. die Frage: „Mit welchen vertretbaren Maßnahmen können wir das Ziel doch noch erreichen?“

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