Konsequenz in der Führung!

von
Gaby Baltes
|
06.12.2017 | 0 Kommentare
Average: 5 (2 votes)
Abonnieren
Konsequenz, so scheint es, ist aus der Mode gekommen. Kein Tag vergeht, an dem nicht irgendeine „rote Linie“ überschritten, ein Wahlversprechen ad acta oder eine unumstößliche Entscheidung revidiert wird.

Wir nehmen das zur Kenntnis. Hat halt nicht sollen sein.

Wer Kinder hat, weiß wie dramatisch sich Inkonsequenz auf die Erziehung auswirkt. Welche Spätfolgen Eltern ertragen müssen.

Und in unseren Unternehmen? Da lässt vor allem die Konsequenz im Führungshandeln zu wünschen übrig. Aber wir haben ein ganz einfaches Verfahren entwickelt: die Ausnahme. Der absolute Einstellungsstopp wird heute genauso „verausnahmt“ wie finale Budgetvereinbarungen oder vereinbarte Fristen. Wer nimmt denn seinen Jahresurlaub noch im laufenden Kalenderjahr? Obwohl die Regelung eindeutig ist.

Sie könnten jetzt entgegnen, das ist aber doch praxisnah. Ich bin der Meinung, dass Konsequenz in der Führung die Praxis sein sollte. Die Folge des „Ausnahmehandelns“ ist ein dramatischer Verlust an Glaubwürdigkeit und ganz nebenbei auch ein riesiger Zusatzaufwand. Entscheiden Sie selber, was gravierender ist.

Aus meiner Sicht ist die Lösung ganz einfach: Versprechen Sie nur, was Sie halten können und halten Sie, was Sie versprochen haben. Solcherart gelebte Konsequenz spart Zeit, Nerven und Geld. Anders formuliert: Konsequenz in der Führung macht Sie erfolgreich.

Kommentare