Das Aussterben der allmächtigen Führungskraft

von | 10.07.2019 | 0 Kommentare
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Nachdem über viele Jahrzehnte das Ideal der allmächtigen Führungskraft die Leadership-Diskussion prägte, haben inzwischen Wissensmonopole und Hierarchien an Bedeutung verloren, hat sich die Macht von den Führenden zu den Geführten verschoben.

Führungskräfte erreichen – insbesondere bei der Generation Y – ihre Stärke erst durch das Wollen der Geführten, aus Leadership wird Followership. Eine optimale Symbiose zwischen Mitarbeitern und Unternehmen impliziert dabei, dass Mitarbeitern ihren Fähigkeiten und Aufgaben entsprechende Gestaltungsspielräume gegeben und nicht nur Aufgaben, sondern auch Entscheidungsbefugnisse delegiert werden.

 

Führungskräfte, die diesen Rollenanforderungen gerecht werden, zeichnen sich durch folgende Kompetenzen und Haltung aus: Sie…

  • nutzen die tägliche Arbeitserfahrung als Entwicklungsbasis,
  • sind sich der Psychologie des Lernens bewusst,
  • vernetzen Mitarbeiter mit Entwicklungspartnern,
  • vermitteln Fähigkeiten im Umgang mit unternehmenspolitischen Entscheidungen,
  • beeinflussen das Unternehmensumfeld zur Lernförderung.

 

Für den HR-Bereich stellt sich dabei auch eine wichtige Aufgabe; und zwar als idealer Wegbereiter und Katalysator für diese Prozesse zu wirken.

Führung mittels künstlicher Intelligenz – funktioniert das?

von | 08.05.2019 | 0 Kommentare
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Erste Firmen wenden künstliche Intelligenz (KI) in der Führung und HR-Arbeit bereits an. Im Sinne einer totalen Transparenz gibt es bereits Software, die die Profile aller Mitarbeiter enthält. Diese können dann von der restlichen Belegschaft nach etlichen Kategorien bewertet werden.

Daraus werden dann öffentliche Ratings und Rankings erstellt. Manche Organisationen gehen sogar so weit, die Informationen mit dem Vergütungssystem zu verknüpfen.

Mit der Digitalisierung scheint alles kinderleicht zu werden: Ich ziehe Daten, mache ein Ranking und lasse Algorithmen die Schlussfolgerungen ziehen. Aus Rating wird Ranking, wird Hire and Fire.

Offensichtlich jedoch befindet sich der Personal- und Führungsbereich erst am Anfang der Reise in die Welt der KI. Immer mehr Unternehmen beginnen Systeme aufzubauen, die Personalentscheidungen und Management-Aufgaben gleich ganz alleine übernehmen. Automatisiertes "Decision Making" gilt schon länger als ökonomisch interessantes Anwendungsfeld der KI. Algorithmen werten alle verfügbaren Daten aus, analysieren Risiken und Szenarien und geben Vorgehensweisen vor. An manchen Vorstandstischen sitzt bereits ein "Artificial Manager", der nach Datenmodellen entscheidet.

Wohin führt uns das? Zu genormten, besseren Entscheidungen ohne einen menschlichen Fehleranteil oder gibt es dann keinen Platz mehr für Ethik, Kreativität und Einzigartigkeit?

Wie tickt die Generation Z?

von | 06.03.2019 | 0 Kommentare
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Eine neue Generation stellt den Arbeitsmarkt auf den Kopf: Die Generation Z. Dazu zählen alle, die ab Mitte der 90er geboren sind. Dimensional Research führte im Jahr 2018 eine Internationale Umfrage mit mehr als 12.000 Schülern und Studenten durch.

Die Einstellung der Generation Z zur Automatisierung ist sehr positiv. So glauben 73 Prozent der Befragten, dass Automatisierung eine gerechtere Arbeitswelt schaffe, da sie keine Vorurteile und keine Diskriminierung kenne.

Trotz aller Technikaffinität spielt die menschliche Interaktion für die Generation Z am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle. Auf die Frage nach der bevorzugten Kommunikationsform nannte mit 43 Prozent die relative Mehrheit das persönliche Gespräch und 85 Prozent sind bereit, ältere Kollegen zu unterstützen, die sich beim Umgang mit modernen Technologien schwerer tun.

Die Generation Z wächst in einer Zeit auf, die extrem schnelllebig ist und in der Individualität das Maß aller Dinge darstellt. Doch scheint es keine Generation von „hoffnungslosen Fällen“ mit übertriebener Selbstbezogenheit und Konsumorientierung zu sein, die auf uns zukommt. Auf gleicher Augenhöhe mit ihnen zu agieren, klar zu kommunizieren sowie Andersartigkeit zu akzeptieren sind wichtige Elemente im Umgang mit dieser Generation, insbesondere für Führungskräfte.

Mehr Infos zur Studie finden Sie hier: https://www.delltechnologies.com/en-us/perspectives/gen-z.htm

 

Autorin: Claudia Baumanns

Neues Jahr, neue Ziele, neue Vorsätze

von | 02.01.2019 | 0 Kommentare
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Der Eintritt in ein Neues Jahr ist immer eine tolle Gelegenheit, sich in Ruhe zu überlegen, was man im nächsten Jahr erreichen möchte. Im Privaten sind es meist Vorsätze wie „mehr Zeit für die Familie“.

Auch im beruflichen Umfeld startet man meist motiviert mit Ideen für neue Projekte, Ziele und Vorhaben. Doch die anfängliche Euphorie und Aufbruchstimmung verfliegt meist sehr schnell, wenn die ersten Hindernisse und zusätzliche Vorgaben in den Weg kommen und ehe man sich versieht, befindet man sich wieder in seinem Hamsterrad. Regelmäßige Reflexion ist daher ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Entwicklung: Sich regelmäßig Zeit nehmen, zurückzublicken und in die Zukunft zu schauen. Folgende Leitfragen zum Jahresbeginn möchten wir Ihnen dabei an die Hand geben:

  • Was ist im letzten Jahr alles passiert? Was waren wichtige Ereignisse?
  • Welche Erfolge hatten Sie zu verzeichnen und welche Misserfolge?
  • Welche wichtigen Erkenntnisse haben Sie aus den Misserfolgen gezogen?
  • Was hat zu den Erfolgen geführt? Was war Ihr Anteil an den Erfolgen? Was genau haben Sie getan und wie haben Sie es getan, um erfolgreich zu sein?
  • Was waren Ihre wichtigsten Lernerfahrungen?
  • Was sind die nächsten Schritte, die Sie nun gehen wollen? Was wollen Sie dabei beibehalten bzw. auch bewusst anders machen als bisher?

Wir wünschen Ihnen viel Freude und spannende Erkenntnisse bei Ihrer Reflexion!

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