Tipps für die Arbeit von Zuhause aus

von | 01.04.2020 | 0 Kommentare
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Immer häufiger wird nun in der Coronavirus-Krise der Geschäftsbetrieb ins Homeoffice verlagert. Für viele Menschen bringt das zahlreiche Veränderungen im Arbeitsalltag mit sich. Doch was sollte bei der Arbeit im Homeoffice beherzigt werden?

E-Mails in Maßen

Ein Großteil der Kommunikation läuft im Homeoffice über E-Mail. Aber wer für jede Kleinigkeit eine E-Mail bekommt, verliert in der Fülle an neuen Nachrichten schnell den Überblick. Arbeitsaufträge und Anmerkungen sollten daher besser gebündelt erfolgen.

Planen Sie Pausen ein und trennen Sie zwischen Arbeit und Privatleben

Denn andernfalls laufen Sie ohne fest eingeplante Pausen bei zahlreichen Video-Konferenzen Gefahr, vier oder mehr Stunden am Stück vor dem Bildschirm zu verbringen. Und das ist weder für die Produktivität noch für die Gesundheit förderlich. Besonders im Homeoffice ist es wichtig, den Arbeitstag klar abzuschließen. Es empfiehlt sich zudem, feste Zeiträume zu vereinbaren, in denen man auf Anrufe bzw. Mails reagiert und dies auch für andere transparent zu machen.

Klare Regeln entwickeln

Führungskräfte und ihre Mitarbeiter sollten gegenseitige Erwartungen an das flexible Arbeiten von Zuhause aus definieren und gemeinsame Vereinbarungen treffen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Vertrauen neu lernen

Führungskräfte lernen nun idealerweise neu zu vertrauen und loszulassen. Bedenken Sie hierbei: Auch im normalen Büro-Alltag ist Anwesenheit kein Indikator für die Qualität der Arbeit.

 

Brauchen wir Feelgood Manager?

von | 22.01.2020 | 0 Kommentare
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Ein neuer Trend in Firmen sind Feelgood Manager (im englischen Sprachraum auch Chief Happiness Officer). Sie haben im Unternehmen die Aufgabe dafür zu sorgen, dass das Arbeiten in allen Bereichen nachhaltig verbessert wird.

Sie sind dazu da, um die Bedürfnisse aller Mitarbeitenden aufzufangen und eine konstruktive Zusammenarbeit zu fördern. Als Spezialisten für Unternehmenskultur sollen sie für „beste Rahmenbedingungen“ sorgen. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, müssen sie nicht nur organisieren können und kreativ sein, sie brauchen auch ganz klar ein Gespür für Menschen. Und sie benötigen die authentische Unterstützung der Firmenleitung und Führungskräfte. Ende 2014 wurde die Zahl der Feelgood Manager in Deutschland auf 50 geschätzt, Ende 2015 waren es dann schon 100, die Zahlen steigen weiter seitdem, insbesondere in der Start-up-Szene. Die Schaffung einer solchen Stelle ist mit Sicherheit nicht allein die Lösung aller Probleme, warum Mitarbeiter sich unwohl auf der Arbeit fühlen und ersetzt auch nicht das Gesundheitsmanagement im Unternehmen. Erhält ein Feelgood-Manager nicht einen gewissen Handlungsspielraum, der über das Organisieren von Events, Teambuilding und Obstkörben hinausgeht, sind Probleme mit der Akzeptanz dieser Rolle wohl vorprogrammiert.

Bossing – Mobbing hat viele Gesichter

von | 13.11.2019 | 0 Kommentare
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Mobbing kann viele Formen annehmen, z. B. Beleidigungen, Intrigen, das Verbreiten von Gerüchten etc. Besonders belastend wird es für den Gemobbten aber, wenn der psychische Druck ausgerechnet vom Vorgesetzten ausgeht. Diese Variante nennt man auch Bossing und ist gar nicht so selten:

An jedem zweiten Mobbingfall ist der Chef beteiligt. Der gelebte Psychoterror als Führungsstil macht für die Betroffenen den Arbeitsplatz zur Hölle. Oft ist Bossing eine Zermürbungstaktik, die dazu dient, Mitarbeiter aus dem Betrieb zu treiben. Bossing kann für betroffene Mitarbeiter in eine gefährliche Abwärtsspirale führen und ist kein Kavaliersdelikt.

Es ist – wie Mobbing auch – strafbar und tatsächlich gibt es eine Reihe von Urteilen, bei denen Mobbing-Opfern Schadensersatz, Schmerzensgeld oder eine Geldentschädigung zugesprochen wurde. Für die Opfer sind die Folgen existenzbedrohlich und psychisch oft schwerwiegend. Sie erstrecken sich von einer massiven Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls bis hin zu einer Depression. 

Das Vier-Augen-Gespräch mit dem Vorgesetzten kann Betroffenen helfen, Grenzen zu setzen und Stärke zu demonstrieren. Falls das Gespräch jedoch keine Wirkung zeigt, sollten sich Mitarbeiter, die Opfer von Bossing werden, an den Betriebsrat oder die Personalabteilung wenden. Gewerkschaften und Gleichstellungsbeauftragte bieten in einer solchen Situation ebenfalls Hilfe an.

Karriere abwärts - Die Führungsrolle wieder abgeben

von | 11.09.2019 | 0 Kommentare
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Der klassische Karriereweg sieht meistens folgendermaßen aus: Einstiegsjob, Seniorstelle, Führungsrolle. Doch nicht jeder ist dem Druck gewachsen, diese Verantwortung zu tragen und ein Team zu leiten.

Viele vermissen die stärker inhaltlich geprägte Arbeit und haben unterschätzt, wie viel Zeit die Führungsarbeit im Arbeitsalltag einnimmt. Ist es dann möglich, wieder aus der Führungsrolle herauszukommen? Wenn die Unzufriedenheit über einen längeren Zeitraum anhält, hilft meistens nur eine Veränderung der eigenen Rolle.

Wer dabei im Unternehmen bleiben möchte, sollte möglichst früh mit dem eigenen Vorgesetzten bzw. HR über den Wunsch nach einem Wechsel reden und die Situation dabei offen darstellen. Der Wechsel ist geschafft? Dann gilt es, die neue Rolle auch vollständig anzunehmen. Und wie sind die Chancen, wenn man das Unternehmen wechseln möchte – und sich auf eine Position bewirbt, für die man laut Lebenslauf dann überqualifiziert ist?

Die Akzeptanz für solche Entscheidungen ist in den letzten Jahren durchaus viel höher geworden. Ob eine Bewerbung Erfolg hat, hängt in den meisten Fällen ohnehin nicht von der früheren Positionsbezeichnung ab – sondern von der eigenen Leistung, der Qualifikation und der Passung zum Unternehmen.

Das Aussterben der allmächtigen Führungskraft

von | 10.07.2019 | 0 Kommentare
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Nachdem über viele Jahrzehnte das Ideal der allmächtigen Führungskraft die Leadership-Diskussion prägte, haben inzwischen Wissensmonopole und Hierarchien an Bedeutung verloren, hat sich die Macht von den Führenden zu den Geführten verschoben.

Führungskräfte erreichen – insbesondere bei der Generation Y – ihre Stärke erst durch das Wollen der Geführten, aus Leadership wird Followership. Eine optimale Symbiose zwischen Mitarbeitern und Unternehmen impliziert dabei, dass Mitarbeitern ihren Fähigkeiten und Aufgaben entsprechende Gestaltungsspielräume gegeben und nicht nur Aufgaben, sondern auch Entscheidungsbefugnisse delegiert werden.

 

Führungskräfte, die diesen Rollenanforderungen gerecht werden, zeichnen sich durch folgende Kompetenzen und Haltung aus: Sie…

  • nutzen die tägliche Arbeitserfahrung als Entwicklungsbasis,
  • sind sich der Psychologie des Lernens bewusst,
  • vernetzen Mitarbeiter mit Entwicklungspartnern,
  • vermitteln Fähigkeiten im Umgang mit unternehmenspolitischen Entscheidungen,
  • beeinflussen das Unternehmensumfeld zur Lernförderung.

 

Für den HR-Bereich stellt sich dabei auch eine wichtige Aufgabe; und zwar als idealer Wegbereiter und Katalysator für diese Prozesse zu wirken.

Führung mittels künstlicher Intelligenz – funktioniert das?

von | 08.05.2019 | 0 Kommentare
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Erste Firmen wenden künstliche Intelligenz (KI) in der Führung und HR-Arbeit bereits an. Im Sinne einer totalen Transparenz gibt es bereits Software, die die Profile aller Mitarbeiter enthält. Diese können dann von der restlichen Belegschaft nach etlichen Kategorien bewertet werden.

Daraus werden dann öffentliche Ratings und Rankings erstellt. Manche Organisationen gehen sogar so weit, die Informationen mit dem Vergütungssystem zu verknüpfen.

Mit der Digitalisierung scheint alles kinderleicht zu werden: Ich ziehe Daten, mache ein Ranking und lasse Algorithmen die Schlussfolgerungen ziehen. Aus Rating wird Ranking, wird Hire and Fire.

Offensichtlich jedoch befindet sich der Personal- und Führungsbereich erst am Anfang der Reise in die Welt der KI. Immer mehr Unternehmen beginnen Systeme aufzubauen, die Personalentscheidungen und Management-Aufgaben gleich ganz alleine übernehmen. Automatisiertes "Decision Making" gilt schon länger als ökonomisch interessantes Anwendungsfeld der KI. Algorithmen werten alle verfügbaren Daten aus, analysieren Risiken und Szenarien und geben Vorgehensweisen vor. An manchen Vorstandstischen sitzt bereits ein "Artificial Manager", der nach Datenmodellen entscheidet.

Wohin führt uns das? Zu genormten, besseren Entscheidungen ohne einen menschlichen Fehleranteil oder gibt es dann keinen Platz mehr für Ethik, Kreativität und Einzigartigkeit?

Wie tickt die Generation Z?

von | 06.03.2019 | 0 Kommentare
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Eine neue Generation stellt den Arbeitsmarkt auf den Kopf: Die Generation Z. Dazu zählen alle, die ab Mitte der 90er geboren sind. Dimensional Research führte im Jahr 2018 eine Internationale Umfrage mit mehr als 12.000 Schülern und Studenten durch.

Die Einstellung der Generation Z zur Automatisierung ist sehr positiv. So glauben 73 Prozent der Befragten, dass Automatisierung eine gerechtere Arbeitswelt schaffe, da sie keine Vorurteile und keine Diskriminierung kenne.

Trotz aller Technikaffinität spielt die menschliche Interaktion für die Generation Z am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle. Auf die Frage nach der bevorzugten Kommunikationsform nannte mit 43 Prozent die relative Mehrheit das persönliche Gespräch und 85 Prozent sind bereit, ältere Kollegen zu unterstützen, die sich beim Umgang mit modernen Technologien schwerer tun.

Die Generation Z wächst in einer Zeit auf, die extrem schnelllebig ist und in der Individualität das Maß aller Dinge darstellt. Doch scheint es keine Generation von „hoffnungslosen Fällen“ mit übertriebener Selbstbezogenheit und Konsumorientierung zu sein, die auf uns zukommt. Auf gleicher Augenhöhe mit ihnen zu agieren, klar zu kommunizieren sowie Andersartigkeit zu akzeptieren sind wichtige Elemente im Umgang mit dieser Generation, insbesondere für Führungskräfte.

Mehr Infos zur Studie finden Sie hier: https://www.delltechnologies.com/en-us/perspectives/gen-z.htm

 

Autorin: Claudia Baumanns

Neues Jahr, neue Ziele, neue Vorsätze

von | 02.01.2019 | 0 Kommentare
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Der Eintritt in ein Neues Jahr ist immer eine tolle Gelegenheit, sich in Ruhe zu überlegen, was man im nächsten Jahr erreichen möchte. Im Privaten sind es meist Vorsätze wie „mehr Zeit für die Familie“.

Auch im beruflichen Umfeld startet man meist motiviert mit Ideen für neue Projekte, Ziele und Vorhaben. Doch die anfängliche Euphorie und Aufbruchstimmung verfliegt meist sehr schnell, wenn die ersten Hindernisse und zusätzliche Vorgaben in den Weg kommen und ehe man sich versieht, befindet man sich wieder in seinem Hamsterrad. Regelmäßige Reflexion ist daher ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Entwicklung: Sich regelmäßig Zeit nehmen, zurückzublicken und in die Zukunft zu schauen. Folgende Leitfragen zum Jahresbeginn möchten wir Ihnen dabei an die Hand geben:

  • Was ist im letzten Jahr alles passiert? Was waren wichtige Ereignisse?
  • Welche Erfolge hatten Sie zu verzeichnen und welche Misserfolge?
  • Welche wichtigen Erkenntnisse haben Sie aus den Misserfolgen gezogen?
  • Was hat zu den Erfolgen geführt? Was war Ihr Anteil an den Erfolgen? Was genau haben Sie getan und wie haben Sie es getan, um erfolgreich zu sein?
  • Was waren Ihre wichtigsten Lernerfahrungen?
  • Was sind die nächsten Schritte, die Sie nun gehen wollen? Was wollen Sie dabei beibehalten bzw. auch bewusst anders machen als bisher?

Wir wünschen Ihnen viel Freude und spannende Erkenntnisse bei Ihrer Reflexion!

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