In der Ruhe liegt die Kraft

von | 08.01.2020 | 0 Kommentare
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Die Weihnachtszeit ist vorbei, das Jahr 2020 ist angebrochen und man kehrt zum Arbeitsalltag zurück. Einmal tief durchatmen, zur Ruhe kommen und mit neuer Energie in das nächste Jahrzehnt starten.

Ruhezeiten sind ein wichtiges Thema in der Arbeitswelt. Das deutsche Arbeitszeitgesetz schreibt vor, dass jeder Beschäftigte einen Anspruch auf 11 Stunden Ruhezeit zwischen zwei Arbeitseinsätzen hat, jedoch halten die wenigsten Beschäftigten diese Ruhezeit ein.

Eine Studie hat rausgefunden, dass durch das Auslassen von Ruhezeiten es zu gesundheitlichen Problemen kommen kann und zu einer Beeinträchtigung der Work-Life-Balance. Psychosomatische Beschwerden wie Rückenschmerzen, Erschöpfung und Schlafstörung können daher öfter auftreten. Diese Auswirkungen sind unabhängig von der jeweilig ausgeübten Tätigkeit zu beobachten. Somit müssen Führungskräfte, sowie die Beschäftigten, darauf achten, dass auch in stressigen Phasen Ruhzeiten so gut wie möglich eingehalten werden. Damit auch das Jahr 2020 erfolgreich absolviert werden kann.

Auch junge Menschen haben digitalen Stress…

von | 31.10.2019 | 0 Kommentare
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Die Arbeit und der Umgang mit digitalen Medien und Technologien gehören heute bei vielen Menschen zum normalen Arbeitsalltag. Die Neuen Medien machen uns mobil, agil und flexibel. Jedoch gibt es neben der Vielzahl von positiven Entwicklungen auch eine Kehrseite.

So fand man in Studien heraus, dass bei vielen Beschäftigten mit fortschreitender Digitalisierung auch eine höhere Belastung am Arbeitsplatz stattfindet. Die Folgen sind die Verschmelzung von Privat,- und Arbeitsleben, der Druck Dauerpräsent zu sein und die Verunsicherung nicht mehr mit der Komplexität der neuen Technologien mithalten zu können.

Zudem kam in der Studie heraus, dass bei den 25 bis 34-jährigen Arbeitnehmern der digitale Stress meist ausgeprägter ist, als bei Arbeitnehmern über 64, da bei ihnen mehr vorausgesetzt und dementsprechend mehr erwartet wird.

Unternehmen und Führungskräfte müssen daher ihre MitarbeiterInnen unterstützen und ihnen das Gefühl geben, dass außerhalb der Arbeitszeiten der „offline Modus“ akzeptiert und etabliert ist.

Führung im Prozess des Wandels

von | 28.08.2019 | 0 Kommentare
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Ab dem 1. Januar 2020 kommt es zu großen Veränderungen im Gesundheitswesen der Republik Österreich.

Das Programm der bis vor wenigen Wochen aktiven Regierung hat für die Zeit von 2017 bis 2022 eine nachhaltige Reform der Sozialversicherung festgeschrieben. Darin ist vorgesehen, dass alle gesetzlichen Krankenkassen zu einer neu errichteten österreichischen Gesundheitskasse zusammengeführt werden. Dazu kommt eine neue Führungsebene, die seit 1. Juli 2019 ihr Amt angetreten hat und die Fusion leitet.

Aber was bedeutet das alles für die restlichen Führungsebenen in den Institutionen? Sie müssen sich mehr denn je mit dem Unternehmen identifizieren, um den Mitarbeitern Sicherheit und Stabilität zu geben. Sie müssen den Mitarbeitern die Angst vor dem Wandel nehmen, bevor Angst und Unmut entstehen.

Diese Zusammenführung wird viel Aufwand erfordern, denn Rollenverteilungen werden sich ändern, Strukturen werden sich lösen und der Flexibilitätsdruck steigt. Dazu müssen Prozesse vereinheitlich werden und eine gemeinsame Vision geschaffen werden.

Wie wird sich die Führung verändern? Welche Folgen hat die Veränderung? Wie wandelbar sind die Mitarbeiter, die Führungsebenen und die Institutionen? Und wird so eine große Herausforderung auch Deutschland bevorstehen?

Führung in Meetings

von | 24.04.2019 | 0 Kommentare
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In meinem Studium beschäftigen wir uns viel mit dem Thema Führung, sei es theoretisch oder praktisch. Dabei fällt besonders in Gruppenarbeiten auf, wie unterschiedlich die Vorstellungen von Führung in einem Meeting sind.

Diese unterschiedlichen Auffassungen führen oft zu Unstimmigkeiten, denn das richtige Maß an Führung zu finden ist schwer. In der Uni merkt man schnell, wenn sich niemand als Moderator der Gruppe ansieht, denn dann geht alles sehr langsam voran. Häufig kommt es vor, dass keiner die Verantwortung übernehmen möchte, was dann in Diskussionen endet.

Diese Verhältnisse findet man auch in der Arbeitswelt. Dort ist zwar oft klar wer der Moderator des Meetings ist, aber das heißt noch lange nicht, dass er die Gruppe auch führt. Hinzu kommt, dass die Teilnehmer durch Zwischengespräche, Telefonate oder andere Kommunikationskanäle abgelenkt sind.

Mal abgesehen von weiteren Einflussfaktoren, die für ein erfolgreiches Meeting wichtig sind, stellt sich hier die Frage: „Wie viel Führung muss in einem Meeting gegeben sein?“ Wird durch zu viel Führung der Raum für neue Ideen zu sehr eingeschränkt? Oder ist Führung im Meeting einfach zu fordernd, weil die Meinungen so unterschiedlich sind? Was passiert, wenn es keine Führung gibt? Kann man dann trotzdem ein gutes Ergebnis erzielen?

Autor: Lucia Arnold

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