Wissen für alle! Oder lieber nicht?

von | 13.02.2019 | 0 Kommentare
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Organisationales Wissen ist ein wirtschaftlicher Faktor, dass ist eingängig. Gleichzeitig steigt bei vielen Mitarbeitern der Wunsch nach Transparenz. Das Teilen von Wissen müsste leicht Liebhaber in Unternehmen finden, denn auf diese Weise wird sowohl ein wichtiger Wirtschaftsfaktor als auch ein Bedürfnis der Mitarbeiter angesprochen.

Wie kann es sein, dass die Praxis häufig das Gegenteil zeigt? Informationen werden festgehalten, avancieren zu einem Symbol der eigenen Macht und Unentbehrlichkeit. Wie sind also Mitarbeiter davon zu überzeugen ihr persönliches Wissen zu teilen und in das organisationale Wissen zu integrieren?

Ein guter Weg ist die Implementierung einer Wissenskultur in die Unternehmenskultur, indem die Führung das Teilen von Informationen vorlebt und außerdem förderliche Systeme geformt werden. Eine Wissenskultur bildet den Rahmen für den Umgang der Mitarbeiter mit diesem wertvollen Gut.

Jeder kann diesen Rahmen stärken, das eigene Wissen mit Kollegen teilen und es somit in das Wissensnetzwerk des Unternehmens einflechten.

Neues Jahr, neue Ziele, neue Vorsätze

von | 02.01.2019 | 0 Kommentare
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Der Eintritt in ein Neues Jahr ist immer eine tolle Gelegenheit, sich in Ruhe zu überlegen, was man im nächsten Jahr erreichen möchte. Im Privaten sind es meist Vorsätze wie „mehr Zeit für die Familie“.

Auch im beruflichen Umfeld startet man meist motiviert mit Ideen für neue Projekte, Ziele und Vorhaben. Doch die anfängliche Euphorie und Aufbruchstimmung verfliegt meist sehr schnell, wenn die ersten Hindernisse und zusätzliche Vorgaben in den Weg kommen und ehe man sich versieht, befindet man sich wieder in seinem Hamsterrad. Regelmäßige Reflexion ist daher ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Entwicklung: Sich regelmäßig Zeit nehmen, zurückzublicken und in die Zukunft zu schauen. Folgende Leitfragen zum Jahresbeginn möchten wir Ihnen dabei an die Hand geben:

  • Was ist im letzten Jahr alles passiert? Was waren wichtige Ereignisse?
  • Welche Erfolge hatten Sie zu verzeichnen und welche Misserfolge?
  • Welche wichtigen Erkenntnisse haben Sie aus den Misserfolgen gezogen?
  • Was hat zu den Erfolgen geführt? Was war Ihr Anteil an den Erfolgen? Was genau haben Sie getan und wie haben Sie es getan, um erfolgreich zu sein?
  • Was waren Ihre wichtigsten Lernerfahrungen?
  • Was sind die nächsten Schritte, die Sie nun gehen wollen? Was wollen Sie dabei beibehalten bzw. auch bewusst anders machen als bisher?

Wir wünschen Ihnen viel Freude und spannende Erkenntnisse bei Ihrer Reflexion!

Autor: Claudia Baumanns

Verzeihe deinem Mitarbeiter wie dir selbst!

von | 06.07.2018 | 0 Kommentare
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Bei den aktuellen Strömungen in Unternehmen hin zu mehr Beweglichkeit oder dem wiedergefundenen Entdeckertum ergibt sich auch ein erhöhter Bedarf an Fehlertoleranz.

Schnellere Zyklen bei agilen Projekten und das freie Auskundschaften der besten Wege produzieren Fehler. Das ist auch gut so, denn - wie jeder weiß - aus Fehlern lernt man. Mal sind die Fehler kleiner, mal etwas größer, aber in jedem Fall sind sie unvermeidbar, wenn mutig neue Wege beschritten werden.

Neue Wege zu denken ist für Unternehmen und ihre Mitarbeiter essentiell, um sich mit der neuen VUCA-Welt (volatility, uncertainty, complexity, ambiguity) zu bewegen.

Damit Mitarbeiter sich sicher genug fühlen, um ein wenig mehr dieses Entdeckertums zu leben, werden Führungskräfte gebraucht. Gebraucht, um eine Unternehmenskultur mit etwas mehr Fehlertoleranz zu fördern.

Jedoch sollte jeder, mit dem Wunsch nach Veränderung, bei sich selbst beginnen.

Also ist es sicherlich ein guter Start mit dem Verzeihen der eigenen Fehler anzufangen. Vielleicht führt das zu einer neuen Perspektive auf die Fehler Anderer.

Ein Beitrag von Magdalena Felder

Beratungsassistenz EVOLOG

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