Alt und krank und …?

von | 14.02.2018 | 0 Kommentare
Average: 5 (5 votes)
Abonnieren
Aufnahme der ersten Tätigkeit im Alter von 15 - über 40 Jahre gearbeitet –und die Gesundheit kommt ins Schlingern. Und bis zur Altersrente ist noch lange hin …

Wie gehen Führungskräfte mit leistungsgeminderten, langkranken Mitarbeitern um, wenn das BEM nicht mehr greift, das Krankengeld ausgereizt ist und der Gang zur Agentur für Arbeit droht? Liegt der Verdacht nah, dass der Mitarbeiter für längere Zeit oder für immer erwerbsgemindert ist? Immer mehr ältere Mitarbeiter werden zukünftig in den Jahren bis zur regulären Altersrente gesundheitlich nicht mehr in der Lage sein, ihre Tätigkeit für beide Seiten zufriedenstellend auszuüben.

Gab es früher noch vermehrt „Schonarbeitsplätze“, auf denen man die Zeit bis zum Renteneintritt oft im wahrsten Sinne des Wortes absitzen konnte, so ist in Zeiten von Digitalisierung und Kostenreduktion dafür kein Platz mehr.

In diesem Zwiespalt möchten zunehmend mehr Führungskräfte ihren langjährigen Mitarbeitern eine adäquate Unterstützung zukommen lassen. Spezialisierte Fachleute bieten konzeptionelle Beratung und Komplettleistungen im Bereich des Sozialrechts.

Eine frühzeitige Kontaktaufnahme, möglichst beim ersten Verdacht auf eine dauerhafte Leistungsminderung, schafft einen ausreichenden zeitlichen Rahmen, um im Zuge von unternehmensspezifischen Lösungen gesundheitlich eingeschränkten Mitarbeitern den weiteren Weg zu bereiten. Und für die Führungskraft ergibt sich die Möglichkeit, die freie Stelle mit einem neuen, leistungsfähigen Mitarbeiter zu besetzen!

Wenn junge Hüpfer alte Hasen führen …

von | 23.08.2017 | 0 Kommentare
Average: 5 (11 votes)
Abonnieren
Die immer längere Lebensarbeitszeit bedingt, dass zunehmend junge Führungskräfte auf Mitarbeiter treffen, die im Alter ihrer Eltern sind und dazu vielleicht auch noch ehemalige Kollegen, die sie bereits aus der Ausbildung kennen.

Innovativ trifft auf konservativ: „Das machen wir schon immer so“.

Konflikte sind oft vorprogrammiert. Die „normale“ Hierarchie – alt führt jung – wird auf den Kopf gestellt. Wie gewinnen junge, dynamische, gut qualifizierte Vorgesetzte ihre oft nur in der langjährigen Praxis weitergebildeten Mitarbeiter für Ihre Ideen?

Zauberformel: „Respekt vor dem Alter“

Auch wenn vielen älteren Mitarbeitern die formale Qualifikation fehlt, so verfügen sie doch aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit über eine große praktische Erfahrung, die fehlendes theoretisches Wissen oft mehr als aufwiegt. Dies sollten sich junge Führungskräfte zu Nutzen machen, indem sie ihren Mitarbeitern offen und ehrlich gegenübertreten; die Situation ist für beide Seiten gewöhnungsbedürftig. Im gemeinsamen Austausch zwischen der Führungskraft, die ihre Rolle durchaus selbstbewusst, aber nicht überheblich einnehmen sollte und dem/den Mitarbeitern, die meist gerne ihre Erfahrungen und Kenntnisse an jüngere weitergeben, kann eine konstruktive Atmosphäre entstehen, die beide Seiten voranbringt und die Basis für den Erfolg bilden kann. Bestehende Erwartungen müssen offen kommuniziert werden, gegenseitige Rücksichtnahme und regelmäßiger Austausch sind unabdingbar.

 

Führen Frauen besser?

von | 09.11.2016 | 0 Kommentare
Average: 4.6 (5 votes)
Abonnieren
Jeder kennt die Klischees – Frauen können nicht einparken und Männer nicht zuhören. Und führen?

Ist die empathische, kommunikative, multitaskingfähige Frau dem handlungsorientierten, durchsetzungsfähigen, selbstbewussten und aggressiven Mann in der Personalführung überlegen?

Der Weg zu einer Führungsposition ist auch für Frauen normalerweise mit männlichen Attributen versehen. Wenn sie es also „schaffen“, entsprechen sie zunächst diesen Erwartungen.

In einer Schlüsselposition angekommen, können sie dann mit ihren – soweit vorhandenen - spezifischen Skills punkten.

Soziale Kompetenz; Unterstützung und Ermutigung der Mitarbeiter fördern ein positives Betriebsklima und den Teamzusammenhalt. Wertgeschätzte Mitarbeiter verbleiben länger im Unternehmen und sind engagierter. Kreativität wird dazu genutzt, auch mal „über den Tellerrand“ zu schauen und das Geschäft mit einem neuen Blick auf die Dinge erfolgreich weiterzuentwickeln. Frauen verfügen über eine höhere emotionale Intelligenz, schätzen sich selbst realistischer ein und sind kritikfähiger.

Ist das auch ein Klischee? Unterscheidet sich der weibliche Führungsstil im Großen und Ganzen gar nicht so sehr vom männlichen?

Was meinen Sie?

RSS - Petra Anton abonnieren