Flexible Orientierung – orientiert flexibel

von | 20.02.2020 | 0 Kommentare
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Eine Teilaufgabe von Führung ist es den Mitarbeitern Orientierung zu bieten. Aber welche sind die stabilen Teile einer Organisation, die zu Grunde liegen? Die Unternehmer? Das Produkt? Systeme und Prozesse?

Familienunternehmen überdauern zuweilen mehrere Generationen und scheinen erfolgreicher, wenn sich das Unternehmen und die leitende Generation einander authentisch anpassen. Das Produkt bleibt, solange es für den Markt relevant ist. Vorrausschauend Entwicklungen beobachten und rechtzeitig umstellen wird manches Ortes von Beginn an mitgedacht. Systeme und Prozesse sind naturgemäß ständigem Wandel, Anpassungen & Updates unterworfen - die Digitalisierung beschleunigt zusätzlich.

Also gibt es keine gänzlich stabilen Teile, doch unterschiedliche Veränderungsgeschwindigkeiten. Der Unternehmer mit seinen Zielen für die Organisation und die Organisationskultur bieten relativ stabile Orientierung, gerade in besonders flexiblen Zeiten. Diese Ressource nicht zu nutzen und zu steuern erscheint als Verschwendung. Die Führungskraft verkörpert ein wichtiges Bindeglied. Sie hilft Ziele und Kultur zu interpretieren oder auch durchzusetzen. Zeitlicher Spielraum ist der Einsatz, den die Führungskraft braucht, um Orientierung zu ermöglichen.

Vorbilder…..

von | 12.12.2019 | 0 Kommentare
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„Was möchtest du später einmal werden, wenn du groß bist? Ein Vorbild!“ Ist diese Antwort idealistisch oder arrogant?

Vor gelebtes Handeln, vor gelebtes Denken. Ein Vorbild soll Orientierung bieten, dafür müssen Positionen bezogen und eindeutig vertreten werden. Ihm nach zu eifern soll herausfordernd sein. Außerdem muss es genügend Offenheit und Flexibilität besitzen, um als Vorbild ausgewählt zu werden. Die Menschen die noch Vorbilder haben, folgen ihnen meist nicht allein.

Heute wird ein Mangel an guten Vorbildern beklagt, unsicher ist, ob eine geringe Auswahl die alleinige Ursache dafür ist. Vielleicht sind auch die Ansprüche der Menschen gestiegen. Das, nachdem sie streben ist kein menschliches Vorbild mit Licht und Schatten. Nein, es ist ein Patchwork Vorbild, welches nur in der Vorstellung lebt. Ein bisschen Gandhi, ein bisschen Da Vinci, ein bisschen Steve Jobs, diese Vorbild-Mischung kennt nur Licht und ist in jedem Lebensbereich idealisiert. Dabei sind es gerade die Übergänge, das Zwielicht, bei dem Vorbilder hilfreich sind, um den eigenen Weg zu finden.

Das gilt auch für das Verhältnissen von Führungskräften und Mitarbeitern, natürlich wünscht sich jeder eine Führungskraft die auch Vorbild ist. Wenn dieser Wunsch erfüllt wird, ist bei manchem die Enttäuschung groß, wenn das Vorbild nicht unfehlbar ist. Aber auch als Vorbild wird niemand geboren, es ist eine Frage der Entwicklung!

Selbstoptimierung

von | 02.10.2019 | 0 Kommentare
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Die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten, der unbegrenzten Geschwindigkeit, des unbegrenzten Wachstums. Jeder ist für sein Glück, seinen Erfolg und seine Klimaneutralität selbstverantwortlich. Es ist richtig, lebenslanges Lernen für Mensch und Organisation ist das Ziel.

Jedoch ist dieses Vorhaben kein Sprint, sondern ein Marathon. Die vorhandenen Ressourcen sollten sorgsam eingesetzt werden und regelmäßig regeneriert werden. Die Veränderung an allen Seiten mit voller Kraft voran zu treiben führt unter Umständen nicht zu idealen Ergebnissen.

Die Akzeptanz, dass unterschiedliche Veränderungen unterschiedlich starke Wiederstände und Geschwindigkeiten besitzen, kann davor schützen die eigenen Ressourcen sinnlos an der falschen Stelle zu verpulvern. Diese Akzeptanz zu erreichen und die richtige Auswahl zu treffen unterliegt ebenfalls einem Lernprozess, der durch Führungskraft und Unternehmen maßgeblich unterstützt werden kann.

Die Bedingungen, unter denen dieser Marathon bewältigt werden will, hat einen großen Einfluss auf seine Bewältigung. Gute Entwicklungsbedingungen können durch Führung geschaffen werden, sind Ressourcen schonend und aus Unternehmenssicht eine lohnende Investition in die Zukunft.

New Work-Fragen stellen, Antworten finden

von | 31.07.2019 | 0 Kommentare
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In der letzten Woche veröffentlichte die FAZ eine Beilage zum Thema New Work. Das Thema ist also nicht nur aktuell, sondern wird auch flächendeckend diskutiert. Ganz egal welche Position eines Unternehmens bekleidet wird, jeder Mitarbeiter wird sich selbst die Frage stellen, wie sich der eigene Arbeitsplatz behauptet oder verändert.

Was unternimmt das Unternehmen, um sich den Veränderungen anzupassen oder sich dagegenzustellen? Was bietet die direkte Führungskraft an, um bei der erfolgreichen Beantwortung dieser Fragen zu helfen?

Da wo Risiken immer mehr als Chancen gesehen werden, macht sich der Mitarbeiter bei fehlender Begleitung, eventuell auf den Weg durch die sich wandelnde Welt. Vielleicht macht er sich auf den Weg ein Start-up zu gründen oder er möchte doch lieber Yoga Lehrer werden.

Sieht sich die Führungskraft als Begleiter für seinen Mitarbeiter, findet dieser auch in veränderten Zeiten Orientierung im Unternehmen. Es könnte sein, der Mitarbeiter ist auch mit weniger Stunden pro Woche in der Produktentwicklung zufrieden und er gründet doch kein Start-up oder der Yoga-Kurs wird in das Gesundheitsmanagement integriert.

Sicher ist- gemeinsame Antworten werden eher gefunden, wenn man sich gemeinsam den Fragen stellt.

Führung in der digitalen Welt

von | 29.05.2019 | 0 Kommentare
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Die Digitalisierung erfordert und erlaubt eine neue Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiter und Führungskraft. Was als Herausforderung wahrgenommen wird kann mit der dynamischen Führung gemeistert werden.

Die Dynamische Führung beschränkt die Inhalte und Aktivitäten auf das Wesentliche und sie reduziert damit den Aufwand für Training und Anleitung. Zugleich erleichtert diese Fokussierung das Lernen der Führung und die Kommunikation darüber.

Die Dynamische Führung macht genau das zum Thema, was gesehen und getan werden muss, um Menschen zu erreichen. Psychologie und langjährige Erfahrung haben eine Selektion ermöglicht, die dem Führungshandeln einen hohen Wirkungsgrad sichert.

Die Dynamische Führung erreicht den modernen Menschen. Wenn heute die Generation Y Handlungsmöglichkeiten, Individualität und digitales Arbeiten sucht, dann findet sie mit dem Ideal der Eigenständigkeit in der Dynamischen Führung die optimale Antwort.

Die Dynamische Führung steigert Qualität, Produktivität und Innovation im Unternehmen, weil sie den Menschen in den Mittelpunkt stellt und seine eigene Dynamik zum Maßstab für das Handeln macht. Weil der Mensch in dieser Führung ernst genommen wird, sichert sie den Erfolg und ist ein großer Beitrag zur digitalen Führung.

Agile Teams führen – Eine Entwicklungsaufgabe

von | 27.03.2019 | 0 Kommentare
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Agile Teams zu führen, stellt eine besondere Herausforderung dar. Zum einen organisieren sich diese Teams völlig autonom, was dazu führt, dass sie eigenständig und selbstverantwortlich aus sich heraus handeln. Somit wirkt jedes Verhalten auf sich selbst und wird zum Ausgangspunkt für neues Handeln. Zum anderen interagieren agile Teams horizontal mit anderen Teams, während sie vertikal in hierarchische Strukturen und betriebliche Prozesse eingebunden sind.

Agile Teams sind Systeme, die extrem schnell lernen. Im Rahmen der regelmäßigen Reviews wird das Augenmerk auf die fachlichen Themen gelenkt, während in der Retrospektive die Beobachtung der Teamprozesse in den Mittelpunkt rückt. Die Beobachtung dieser beiden Ebenen bildet die Grundvoraussetzung lernender Systeme. Sie erfordern eine sehr große Offenheit und Kritikfähigkeit der Beteiligten, die wiederum die Fähigkeiten für gelingende Kommunikation benötigen. 

 

Damit dieses überhaupt gelingt, werden von den Teammitgliedern Fähigkeiten verlangt, die in den  meisten Fällen unterentwickelt sind, weil sie bisher nicht zum Standardrepertoire der betrieblichen Praxis gehören, also bislang kaum gefordert waren.

 

Die Methode „Dynamische Führung“ ist der Schlüssel, wie Führungskräfte die benötigen Fähigkeiten der Mitarbeiter fördern und entwickeln können. 

Wissen über die Aufgaben von Führungskräften

von | 23.01.2019 | 0 Kommentare
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Das Wissen darüber, was die gesamten Aufgaben einer Führungskraft sind, ist aus verschiedenen Gründen bedeutsam:

In der Personalauswahl wird dieses Wissen benötigt, um sinnvolle Anforderungsprofile zu formulieren. Nur wer weiß, was eine Führungskraft macht und über welche Kompetenzen sie deswegen verfügen sollte, kann eine vernünftige Bestenauslese betreiben.

 

Führung muss in hohem Maße erlernt werden. Deswegen werden in der Praxis Führungskräfteschulungen und andere Maßnahmen der Personalentwicklung (z. B. Coaching) durchgeführt. Die Gestaltung von wirksamen Maßnahmen erfordert ein zutreffendes Kompetenzprofil, welches auf der genauen Kenntnis der Aufgaben einer Führungskraft gründet.

 

Keine Führungsposition gleicht der anderen. Jede hat ihre eigenen Schwerpunkte in der Aufgabensetzung. Für eine optimale Zuordnung der Führungskräfte zu den einzelnen Führungspositionen sollten als ein wichtiges Kriterium die tatsächlichen Anforderungen in der jeweiligen Führungsposition dienen.

 

Mit einer Führungswirkungsanalyse kann ein vertiefendes Bild erhalten werden, wie Führung im Unternehmen ausgeprägt ist. Stärken und Schwächen können erkannt werden. Insbesondere gelingt es, zu beschreiben, wie Führung die Umsetzung der Unternehmensstrategie unterstützt und welche Führungskräfte das Unternehmen benötigt.

Dynamische Führung@ – Was ist das?

von | 26.09.2018 | 0 Kommentare
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Die Dynamische Führung beschränkt die Inhalte und Aktivitäten auf das Wesentliche und sie reduziert damit den Aufwand für Training und Anleitung. Zugleich erleichtert diese Fokussierung das Lernen der Führung und die Kommunikation darüber.

Die Dynamische Führung macht genau das zum Thema, was gesehen und getan werden muss, um Menschen zu erreichen. Psychologie und langjährige Erfahrung haben eine Selektion ermöglicht, die dem Führungshandeln einen hohen Wirkungsgrad sichert.

Die Dynamische Führung erreicht den modernen Menschen. Wenn heute die Generation Y Handlungsmöglichkeiten, Selbstverwirklichung, Agilität und Individualität sucht, dann findet sie mit dem Ideal der Eigenständigkeit in der Dynamischen Führung die optimale Antwort.

Die Dynamische Führung steigert Qualität, Produktivität und Innovation im Unternehmen, weil sie den Menschen in den Mittelpunkt stellt und seine eigene Dynamik zum Maßstab für das Handeln macht. Weil der Mensch in dieser Führung ernst genommen wird, sichert sie den Erfolg.

@Dynamische Führung – eine Methode der EVOLOG Beratungsgesellschaft

Gute Führung – The Winner takes it all

von | 18.07.2018 | 0 Kommentare
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Das Thema Führung ist relevant für den Unternehmenserfolg. Aber wie bekommt man gute Führungskräfte? Was sind die erfolgskritischen Faktoren von Führung?

Die Studie „Deutschland führt“ geht der Frage nach, welche Kompetenzen wirksame Führungskräfte im Unternehmensalltag vorwiegend besitzen, aber auch ausbauen sollten. Denn wirksame Führung ist keine Overhead-Position sondern ein knallharter Leistungsfaktor.

 

Über 90 % aller befragten Teilnehmer in Deutschland sind davon überzeugt, dass gute Führungskräfte die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens deutlich verbessern.

 

Noch mehr – nämlich 93 % aller Befragten – sind der Ansicht, dass gute Führungskräfte die Arbeitgeberattraktivität erhöhen und somit im „War for Talents“ einen entscheidenden Vorteil bringen.

 

Führung ist wichtig, Tendenz weiter steigend: Drei Viertel der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass die Führungskultur zukünftig eine noch wichtigere Rolle in Unternehmen spielen wird als das bisher der Fall war. (Quelle: Studie Deutschland führt)

Alltägliche Führung

von | 01.06.2018 | 0 Kommentare
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Obwohl Führung in aller Munde ist, wird die Praxis den Herausforderungen nicht gerecht:

  • und Direktiven spielen nach wie vor eine große Rolle
  • Es gibt wenig Handlungsspielraum für die Zuständigen
  • Gespräche Vorgaben dienen fast ausschließlich der fachlichen Abstimmung
  • Persönliche Begleitung und Unterstützung in der Arbeit ist rar

Viele Führungskräfte verstehen die Führungsaufgabe von der Sache her. Fachlichkeit und die Organisation stehen im Mittelpunkt. Sie dominieren vielfach das Führungshandeln. Das ist fachlich vertretbar, wird aber den Anforderungen der Führung nicht gerecht.

Darüber hinaus scheitert es oft an der Zeit: Viele Führungskräfte investieren zu wenig Zeit, weil sie nicht bedenken, welche Zeit für gute Verständigung erforderlich ist.

Halten Sie (auch bei Zeitdruck) mal inne und überdenken Sie Ihren Führungsstil und seine Wirkung. 

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