Achtsamkeit im beruflichen Alltag ?

von
Rosemarie Bender
|
17.07.2019 | 0 Kommentare
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Eine häufige Botschaft, die Mitarbeiter nach einer psychischen Erkrankung aus der REHA mitbringen – sagen sie öfters Nein.

Das Ergebnis, die Betroffenen versuchen über teils rigide Abgrenzungen, die wiedererlangte Gesundheit zu verteidigen. Pünktlich Feierabend, keine Vertretungen, der Arbeitsplatz wird mit Attributen der Achtsamkeit bestückt. Kollegen und Vorgesetzte sind von dem häufigen „Nein“ zunächst überrascht und dann verärgert. Der betroffene Mitarbeiter gerät unter Druck. Die Reintegration ist gefährdet. Hier ist der Vorgesetzte gefragt.

Was tun? Achtsamkeit ist der Hinweis, einmal innezuhalten, sich seiner Handlungen bewusster zu werden.  Dazu gehört, dass die Mittagspause wirklich als Pause genutzt wird, der Kontakt zu den Kollegen gepflegt wird, in der Kommunikation Wertschätzung ganz oben steht.  In einer Übung sollten Kollegen ihren Kollegen beschreiben. Was gefällt ihm, wie lebt er, was plant er. Darüber machen wir uns beruflichen Alltag wenig Gedanken.

Auf sich selbst und sein Umfeld zu achten ist keine leichte Aufgabe, aber auch in der heutigen Zeit möglich.

Eine kleine Achtsamkeitsübung für den Alltag:  fangen sie beim Autofahren an, es lohnt sich.

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