Agilität erfordert Begegnung auf Augenhöhe

von
Ulrike Arnold
|
31.05.2017 | 0 Kommentare
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Im Rahmen der Digitalisierung erfährt der Begriff „Agilität“ eine hohe Popularität. Agilität ist heute ein essentieller Faktor für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.

Agilität steht für Geschwindigkeit, Anpassungsfähigkeit, Flexibilität, veränderte Fehlerkultur.  

Agilität des Unternehmens fordert von den Mitarbeitern eine agile Haltung. Diese agile Haltung umfasst auf der einen Seite verändertes Verhalten der Führungskräfte und auf der anderen Seite eine andere Teamkultur. Wesentlich ist dabei ein wertschätzender Umgang, der eine Begegnung auf Augenhöhe ermöglicht. Augenhöhe und Vertrauen sind beides wichtige Voraussetzungen zur Verantwortungsübergabe und zur Verantwortungsübernahme.

Ein Team ohne individuelle Verantwortungsübernahme kann nicht schneller werden. Ein Team ohne echte Eigenständigkeit kann keine Entscheidungen treffen und somit die Geschwindigkeit der Lösungsentwicklung nicht erhöhen.

Ein Team, das die Projektziele nicht hundertprozentig kennt, versteht und sich zu eigen macht, kann den gewünschten Erfolg weder agil noch anderweitig erarbeiten. Was nützt das Streben nach Agilität, wenn wesentliche Voraussetzungen dafür nicht geschaffen werden.

Vielleicht könnte ein Ansatz sein, Agilität in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Führungskräften zu üben und im Üben Sicherheit in der Anwendung der Agilität zu erfahren. Agilität agil lernen – los lassen – aufnehmen – aus Fehlern lernen und Verständnis auf Gegenseitigkeit aufbauen. 

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