Brauchen wir Feelgood Manager?

von
Claudia Baumanns
|
22.01.2020 | 0 Kommentare
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Ein neuer Trend in Firmen sind Feelgood Manager (im englischen Sprachraum auch Chief Happiness Officer). Sie haben im Unternehmen die Aufgabe dafür zu sorgen, dass das Arbeiten in allen Bereichen nachhaltig verbessert wird.

Sie sind dazu da, um die Bedürfnisse aller Mitarbeitenden aufzufangen und eine konstruktive Zusammenarbeit zu fördern. Als Spezialisten für Unternehmenskultur sollen sie für „beste Rahmenbedingungen“ sorgen. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, müssen sie nicht nur organisieren können und kreativ sein, sie brauchen auch ganz klar ein Gespür für Menschen. Und sie benötigen die authentische Unterstützung der Firmenleitung und Führungskräfte. Ende 2014 wurde die Zahl der Feelgood Manager in Deutschland auf 50 geschätzt, Ende 2015 waren es dann schon 100, die Zahlen steigen weiter seitdem, insbesondere in der Start-up-Szene. Die Schaffung einer solchen Stelle ist mit Sicherheit nicht allein die Lösung aller Probleme, warum Mitarbeiter sich unwohl auf der Arbeit fühlen und ersetzt auch nicht das Gesundheitsmanagement im Unternehmen. Erhält ein Feelgood-Manager nicht einen gewissen Handlungsspielraum, der über das Organisieren von Events, Teambuilding und Obstkörben hinausgeht, sind Probleme mit der Akzeptanz dieser Rolle wohl vorprogrammiert.

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