Das Aussterben der allmächtigen Führungskraft

von
Claudia Baumanns
|
10.07.2019 | 0 Kommentare
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Nachdem über viele Jahrzehnte das Ideal der allmächtigen Führungskraft die Leadership-Diskussion prägte, haben inzwischen Wissensmonopole und Hierarchien an Bedeutung verloren, hat sich die Macht von den Führenden zu den Geführten verschoben.

Führungskräfte erreichen – insbesondere bei der Generation Y – ihre Stärke erst durch das Wollen der Geführten, aus Leadership wird Followership. Eine optimale Symbiose zwischen Mitarbeitern und Unternehmen impliziert dabei, dass Mitarbeitern ihren Fähigkeiten und Aufgaben entsprechende Gestaltungsspielräume gegeben und nicht nur Aufgaben, sondern auch Entscheidungsbefugnisse delegiert werden.

 

Führungskräfte, die diesen Rollenanforderungen gerecht werden, zeichnen sich durch folgende Kompetenzen und Haltung aus: Sie…

  • nutzen die tägliche Arbeitserfahrung als Entwicklungsbasis,
  • sind sich der Psychologie des Lernens bewusst,
  • vernetzen Mitarbeiter mit Entwicklungspartnern,
  • vermitteln Fähigkeiten im Umgang mit unternehmenspolitischen Entscheidungen,
  • beeinflussen das Unternehmensumfeld zur Lernförderung.

 

Für den HR-Bereich stellt sich dabei auch eine wichtige Aufgabe; und zwar als idealer Wegbereiter und Katalysator für diese Prozesse zu wirken.

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