Die meisten Überstunden macht immer noch der Chef?

von
Rosemarie Bender
|
29.08.2018 | 0 Kommentare
Average: 5 (2 votes)
Abonnieren
Eine aktuelle Information des Statistischen Bundesamts Wiesbaden. Aber ausgerechnet die jungen Hochqualifizierten wollen weniger Arbeiten. Am 10.08 wird in den USA der Tag der Faulheit gefeiert.

Faulheit bedeutet: Mangel an erwartbaren Aktivitäten. Junge Führungskräfte kämpfen um eine Work-Life Balance. Also eigentlich eine Existenz zwischen Arbeit und Leben? Die Erwartung an Führung, auf keinen Fall pünktlich nach Hause gehen. Anwesenheit als Maßstab für gute Arbeit und weniger Leben? Früher galt, wer Zeit hatte oder sich Zeit ließ, war ein freier Mann. Dann herrschte die Vorstellung von „Müßiggang ist aller Laster Anfang“. Heute beherrscht Arbeitsethos,  Leistungsbewußtsein und Disziplin die Arbeitswelt. Innovation aber braucht Raum und Zeit. Wenn sich aus Arbeitsüberlastung ein Tunnelblick entwickelt, dann holen sich Körper und Psyche die Zeit irgendwann zurück. Es erfolgt ein Zusammenbruch und danach eine lange Zeit der Erschöpfung. Für Führungskräfte eine schwierige Aufgabe hier das richtige Maß zu finden. Die ersten Unternehmen wollen oder haben bereits die 4 Tage Woche eingeführt. Das Versprechen, Mitarbeiter sind produktiver. Dann müßen wir nur noch lernen mit der neuen Situation umzugehen. Statt Freizeitstress die Wiederentdeckung des Müßiggangs.

Kommentare