Digitalisierung ist ein Personalproblem

von
Lothar Panten
|
19.12.2019 | 0 Kommentare
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Digitalisierung bedeutet vor allem Technisierung des Arbeitsalltages und die Übernahme von Funktionen, die bislang menschliche Arbeit brauchten. Soweit ist das klar und die Folgen und Ängste im Hinblick auf Arbeitsplatzverlust sind hinreichend bekannt.

Was aber braucht Digitalisierung an neuen Fähigkeiten? Das ist meist gar nicht so einfach zu sagen. Wer, was wann und in welcher Tiefe können muss, oder zumindest sollte ist oft unklar. Digitalisierung als solche lässt sich ja nicht lernen, ebenso wenig wie Flexibilität. Betrachtet man die Personalentwicklungsseite der Digitalisierung ergeben sich interessante Fragen. Werden Qualifikationen nicht mehr in erheblichen Mengen gebraucht, dann ändert das sehr viel im Seminarbetrieb. Lehrgangsumfänge ändern sich, Trainer zur Ausbildung werden seltener gebraucht.

Wie können die Ausbilder den Bezug zur Praxis halten? Welche Probleme ergeben sich wenn einige wenige das tun, was früher viele brauchte? Gibt es neuartige Kopfmonopole  und wie lassen sie sich verhindern? Wie entwickelt sich die Zeitverteilung zwischen Anwendungs- und Lernzeiten, wenn ständig neu gelernt werden muss? Was heißt das alles für die Ausbildungskosten der Zukunft und wie entwickelt sich eine Personalmengenplanung? Es wird also auch im neuen Jahrzehnt nicht langweilig werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

 

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