Durch Destabilisierung zu neuen Ufern gelangen

von
Ludger Bettmer
|
26.10.2016 | 0 Kommentare
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Eine zentrale Aufgabe von Führungskräften besteht darin, ihren Verantwortungsbereich weiter zu entwickeln. Die Rahmenbedingungen und die Umwelt ändern sich mit zunehmender Geschwindigkeit.

Und darauf müssen Führungskräfte reagieren. Aktuell zeigt sich dies beispielsweise sehr deutlich an den Diskussionen über die Auswirkungen der Digitalisierung.

Die Notwendigkeit von Veränderungen steht im Raum. Es reicht aber nicht, wenn nur die Führungskraft dies erkennt. Auch Mitarbeiter müssen dafür gewonnen werden, diesen Wandel nicht nur wahrzunehmen, sondern auch tatkräftig zu unterstützen. Häufig sind nun Impulse der Führungskräfte erforderlich. Auf eine mögliche Vorgehensweise möchte ich an dieser Stelle hinweisen. Sie findet insbesondere dann Anwendung, wenn sich die Mitarbeiter (zunächst) widersetzen. "Das bisherige Vorgehen war bisher erfolgreich", "Das haben wir schon immer so gemacht", ... So oder so ähnlich reagieren die Mitarbeiter oft.

Verunsicherung kann jetzt ein probates Mittel sein. Durch z. B. provokative Fragen kann das Festhalten an alten Verhaltensmustern destabilisiert werden. Durch Einnehmen von neuen Perspektiven können Mitarbeiter ebenfalls verunsichert werden und zunehmend bereit sein, sich mit der neuen Welt konstruktiv auseinanderzusetzen.

Also: Die Mitarbeiter durch Verunsicherung zunächst destabilisieren, sodass diese dann (möglichst schnell) die Notwendigkeit und auch die Chancen eines Wandels erkennen und diesen dann aktiv begleiten.

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