Employer Branding – und dann?

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Nach einer aktuellen Studie der Universität Bamberg nehmen Unternehmen ihre Arbeitgebermarke auf dem Markt deutlich besser wahr als noch vor zwei Jahren. Dies deckt sich auch mit den Werten externer Arbeitgeberrankings.

Die Arbeitgeberattraktivität sinkt allerdings, sobald der Kandidat ins Unternehmen eintritt und es besser kennenlernt. Ungenügende Noten für ihren aktuellen Arbeitgeber werden doppelt so häufig von Mitarbeitern des eigenen Unternehmens vergeben als von Kandidaten vor Eintritt ins Unternehmen.

Unternehmen tun also gut daran, nicht nur mit aufwändigen Maßnahmen das Marketing nach außen zu optimieren, sondern die Botschaften auch nach innen Realität werden zu lassen. Oft lassen Aufmerksamkeit und Wertschätzung gegenüber dem neuen Mitarbeiter nach dem Onboarding nach und Enttäuschungen sind vorprogrammiert.

Eine nachhaltige Employer Brand muss konsistent nach außen und nach innen gelebt und kommuniziert werden. Der glaubwürdigste Influencer ist immer noch der Mitarbeiter, der positiv über sein Unternehmen berichtet.

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