Entscheidungen treffen

von
Ludger Bettmer
|
25.05.2016 | 0 Kommentare
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Im beruflichen Leben einer Führungskraft kommt es fast täglich vor, dass Entscheidungen getroffen werden müssen.

Zur Vorbereitung dieser Entscheidungen werden in vielen Fällen Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzte oder andere Personen um Unterstützung gebeten. So basiert das Votum auf einer breiteren Grundlage.

Das ist gut so, denn Führungskräfte können nicht alle Aspekte im Blick haben und können durch die Inanspruchnahme Dritter die Wirkung ihrer Entscheidungen verbessern. Nun kommt es aber vor, dass trotz der beschriebenen Vorbereitung einer Entscheidung, das Ergebnis nicht der Empfehlung der hinzugezogenen Personen entspricht. Auch diese Situationen sollten von einer Führungskraft mit Geschick gemeistert werden. Was ist zu tun? 

Man könnte einfach entscheiden, ohne die weitere Person über die Hintergründe zu informieren. Das wirkt meistens demotivierend auf diese Person und hat sicher negative Folgen auf ähnliche Situationen in der Zukunft.

Besser ist es, wenn die Führungskraft aktiv die Entscheidung der hinzugezogenen Person gegenüber begründet, und dabei auch die anderen Argumente aufnimmt und wertschätzend behandelt, selbst wenn sie nicht insgesamt zu der von der Person gewünschten Entscheidung geführt hat. Die beratende Person erkennt so, dass die Führungskraft sich sehr wohl mit ihren Argumenten auseinander gesetzt hat. Und das ist wichtig für die weitere Zusammenarbeit.

Rücksichtslose Ausübung von Autorität führt selten zum Erfolg, selbst wenn die Entscheidung dabei sachlich gerechtfertigt war, bzw. begründet werden konnte.

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