Führung im Prozess des Wandels

von
Lucia Arnold
|
28.08.2019 | 0 Kommentare
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Ab dem 1. Januar 2020 kommt es zu großen Veränderungen im Gesundheitswesen der Republik Österreich.

Das Programm der bis vor wenigen Wochen aktiven Regierung hat für die Zeit von 2017 bis 2022 eine nachhaltige Reform der Sozialversicherung festgeschrieben. Darin ist vorgesehen, dass alle gesetzlichen Krankenkassen zu einer neu errichteten österreichischen Gesundheitskasse zusammengeführt werden. Dazu kommt eine neue Führungsebene, die seit 1. Juli 2019 ihr Amt angetreten hat und die Fusion leitet.

Aber was bedeutet das alles für die restlichen Führungsebenen in den Institutionen? Sie müssen sich mehr denn je mit dem Unternehmen identifizieren, um den Mitarbeitern Sicherheit und Stabilität zu geben. Sie müssen den Mitarbeitern die Angst vor dem Wandel nehmen, bevor Angst und Unmut entstehen.

Diese Zusammenführung wird viel Aufwand erfordern, denn Rollenverteilungen werden sich ändern, Strukturen werden sich lösen und der Flexibilitätsdruck steigt. Dazu müssen Prozesse vereinheitlich werden und eine gemeinsame Vision geschaffen werden.

Wie wird sich die Führung verändern? Welche Folgen hat die Veränderung? Wie wandelbar sind die Mitarbeiter, die Führungsebenen und die Institutionen? Und wird so eine große Herausforderung auch Deutschland bevorstehen?

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