On oder Off? Führung in Zeiten der Digitalisierung

von
Lothar Panten
|
12.10.2017 | 0 Kommentare
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Wenn mehr oder weniger alles digitalisiert wird, die Menschen nicht mehr an einem gemeinsamen Ort arbeiten, sich seltener sehen, Arbeitsplanung, Arbeitssteuerung, Arbeitszeiten sich völlig verändern, dann verändert das auch Führungspraxis und Führungsrituale.

Kein Gang mehr durchs Büro mit einem mehr oder weniger vitalen und fröhlichen „Hallo“, kein visueller Eindruck mehr, aber auch keine Muffeligkeiten. Besser oder schlechter ist hier nicht die Frage. Die Frage ist: Müssen wir Führung neu erfinden?

Sehr wahrscheinlich ja! Oder doch nicht? Wenn man die Frage auf die Grundfunktionen der Führung bezieht, (Orientierung, Motivation, Integration) wird alles beim Alten bleiben. Nicht die Grundlagen, sondern die Praxis der Führung muss sich entwickeln. Das zeigt jedenfalls die EVOLOG-Studie zur Digitalisierung sehr deutlich, deren Ergebnisse nun bald vorliegen. Die Digitalisierung (er-)fordert mehr und intensivere Führungsarbeit. Nur so wird sich der Laden gut zusammenhalten lassen.

Die Anforderungen sind sichtbar und fordern das Management, nicht alle zur gleichen Zeit im gleichen Umfang, aber alle, die die Zukunft gestalten wollen.

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