Gute Vorsätze

von
Franz Arnold
|
28.12.2016 | 1 Kommentar
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2017 wird Führung durch die Herausforderungen der Digitalisierung noch mal wichtiger: Neue, offene Perspektiven verlangen Kommunikation, um Orientierung zu finden – sei es auch nur für eine begrenzte Zeit.

Für anstehende Veränderungen muss Motivation geschaffen werden, damit die Innovation gemeinsam gelingt.

So haben wir zum Jahreswechsel einen aktuellen Anlass, uns für die Führung Gutes vorzunehmen. Aber auch ohne diesen drängenden Impuls ist Führung ein Thema, das gute Vorsätze bestens verträgt; denn häufig ist die Bilanz unserer Aktivitäten nicht zufriedenstellend.

Warum gehört Führung eigentlich zu den Aufgaben, die immer wieder zu kurz kommen? Zahlreiche Studien belegen, dass die meisten mit ihrer Führung nicht zufrieden sind. Ein wesentlicher Grund ist wohl, dass Führung im Wettbewerb um die knappe Ressource Zeit immer wieder den Kürzeren zieht.

Damit sehen wir einen wesentlichen Grund für unzureichende Führung: Häufig wird die Bedeutung systematischer Führung – und die kostet immer Zeit – nicht hoch genug bewertet. Da hilft ein Augenblick Besinnung: Was kann wichtiger sein, als sich für die Eigenständigkeit und für die Zufriedenheit der Mitarbeiter einzusetzen.

Bei näherem Hinsehen zeigt sich aber noch ein tieferer Grund für die Vernachlässigung der Führung: Wir scheuen davor zurück, diese sinnvollerweise persönlichen, oft schwierigen Gespräche zu führen. So müssten wir uns also vornehmen, uns auf unsere Mitarbeiter einzulassen, zuzuhören und Auseinandersetzung zu wagen. 

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Eine kluge und erfolgsversprechende Erkenntnis.