Karriere abwärts - Die Führungsrolle wieder abgeben

von
Claudia Baumanns
|
11.09.2019 | 0 Kommentare
Average: 5 (4 votes)
Abonnieren
Der klassische Karriereweg sieht meistens folgendermaßen aus: Einstiegsjob, Seniorstelle, Führungsrolle. Doch nicht jeder ist dem Druck gewachsen, diese Verantwortung zu tragen und ein Team zu leiten.

Viele vermissen die stärker inhaltlich geprägte Arbeit und haben unterschätzt, wie viel Zeit die Führungsarbeit im Arbeitsalltag einnimmt. Ist es dann möglich, wieder aus der Führungsrolle herauszukommen? Wenn die Unzufriedenheit über einen längeren Zeitraum anhält, hilft meistens nur eine Veränderung der eigenen Rolle.

Wer dabei im Unternehmen bleiben möchte, sollte möglichst früh mit dem eigenen Vorgesetzten bzw. HR über den Wunsch nach einem Wechsel reden und die Situation dabei offen darstellen. Der Wechsel ist geschafft? Dann gilt es, die neue Rolle auch vollständig anzunehmen. Und wie sind die Chancen, wenn man das Unternehmen wechseln möchte – und sich auf eine Position bewirbt, für die man laut Lebenslauf dann überqualifiziert ist?

Die Akzeptanz für solche Entscheidungen ist in den letzten Jahren durchaus viel höher geworden. Ob eine Bewerbung Erfolg hat, hängt in den meisten Fällen ohnehin nicht von der früheren Positionsbezeichnung ab – sondern von der eigenen Leistung, der Qualifikation und der Passung zum Unternehmen.

Kommentare