Kulturarbeit

von
Rosemarie Bender
|
20.11.2019 | 0 Kommentare
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Die Begriffe, Paraplü, trottoir oder us d`r lamäng zeigen wie im Rheinland andere Kulturen – hier die Franzosen- in die Sprache aufgenommen wurden und bis heute erhalten geblieben sind. Eine gelunge Integration.

Wie ist es aber, wenn unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinandertreffen oder eine sogenannte „feindliche Übernahme“ stattgefunden hat. Eine gemeinsame Kultur zu entwickeln, die gleiche Sprache zu sprechen ist eine schwierige Aufgabe, die nicht immer gelingt.

Probleme, eine gemeinsame Kultur zu entwickeln haben auch junge und ältere Mitarbeiter. In einigen Unternehmen fehlt eine ganze Generation. Junge Mitarbeiter bis Anfang 40 und ältere Mitarbeiter ab 50 stehen sich kritisch gegenüber. Es werden unterschiedliche Sprachen gesprochen und jede Generation möchte sich in der Sprache der Anderen wiederfinden. Ohne die Vermittlung der Führungskräfte kann dies nicht gelingen. Jedoch auch hier fehlt häufig die mittlere Generation und es sind in der Führung ähnliche Spannungen zu beobachten.

Zu hoffen ist, dass es den Führungskräften und Mitarbeitern gelingt, die Sprache der anderen Generation aufzunehmen und in die Eigene zu übersetzen. Mit Verständnis und Offenheit wäre es möglich eine gemeinsam neue Kultur aufzubauen, von der beide Generationen profitieren.  

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