Rhythm and Blues in der Führungsarbeit?

von
Lothar Panten
|
24.05.2017 | 0 Kommentare
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In vielen Unternehmen ist Führung „geregelt“. Es gibt ein Führungskonzept, das meist auch einen festgelegten Kommunikationsrhythmus mit jedem Mitarbeiter und dem Mitarbeiterteam vorsieht (Rhythm).

Mir ist kein Fall bekannt, in dem ein plausibles Führungskonzept abgelehnt oder nicht eingeführt wurde. In der Praxis fehlt es aber häufig an Umsetzung und der durchschlagende Erfolg bleibt aus.

Jahresgespräche finden statt, wenn das Jahr fast rum ist, oder sie folgen einer Routine, die flott über die Bühne geht, aber zu wenig individuell ist. Regelmäßige Teambesprechungen werden nicht selten verschoben oder fallen aus. Beurteilungen werden eher so vorgenommen, dass wenig Turbulenz entsteht. 

Parallel haben Führungskräfte oft das Gefühl, dass sich die Themen und die Mitarbeiter nicht so entwickeln wie gewünscht oder gar gefordert. Das führt nicht selten dazu, dass Führungsarbeit eher noch weiter in der Prioritätenliste der von Sachthemen übervollen Tage absinkt, was uns zu Teil zwei des Titels führt: Blues. Dummerweise werden so die bestehenden Verhältnisse eher zementiert.

Es könnte also sein, das Rhythm and Blues nicht nur in der Musik einiges miteinander zu tun haben.

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