Veränderungen benötigen Stabilität

von
Ludger Bettmer
|
13.07.2016 | 0 Kommentare
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Veränderungen in Unternehmen und Organisationen sind meistens mit Unruhe verbunden. Mitarbeiter wissen nicht genau, wohin die Reise geht. Sie fragen sich, ob sie oder ihre Arbeit betroffen sein werden.

Das sind verständliche Reaktionen. Die Verantwortlichen von Veränderungsprozessen müssen diese Ängste aufnehmen und richtig darauf reagieren. Die Erfahrungen aus vielen Projekten dieser Art zeigen, dass es enorm wichtig ist, den Beteiligten stabile Rahmenbedingungen für die bevorstehenden Entwicklungen zu bieten.

So selbstverständlich es auch klingen mag, aber man sollte nicht alles auf einmal verändern. Alles (oder zu viel) gleichzeitig anzupacken führt sicher zu Chaos. Die Beteiligten sind dann ganz sicher nicht mehr „an Bord“ und können oder wollen auch nicht (mehr) im Projekt mitarbeiten.

Zur Stabilität gehört aber zum Beispiel auch die Transparenz im Vorgehen. Alle sollten wissen, was wann geplant ist. Ebenso wichtig ist Vertrauen in die Projektleitung. Wenn die Mitarbeiter den Aussagen und Plänen der Verantwortlichen keinen Glauben schenken, kann man nicht erwarten, dass sie dennoch motiviert mitarbeiten.

Stabile Rahmenbedingungen wirken in jedem Fall positiv auf die geplanten Veränderungsschritte. Maßnahmen, mit denen Stabilität  geschaffen wird, sollten deshalb immer auf der Agenda von Veränderungsprojekten stehen!
 

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