Vertrauen ist gut …

von
Rosemarie Bender
|
19.09.2019 | 1 Kommentar
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Kontrolle ist besser. So handeln bis heute viele Führungskräfte im Alltag. So wird, auch wenn der Arbeitsplatz Home Office zulassen würde, es den Mitarbeitern verweigert. Zu groß ist das Misstrauen, die Mitarbeiter würden den Tag mit Freizeitaktivitäten verbringen.

Vertrauen zwischen Mitarbeitern und Führung ist die Basis für Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Das hat sich bis heute nicht verändert. Vertrauen ist immer noch ein langfristiger Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Aber wie sieht es in Zeiten des permanenten Wandels mit dem gegenseitigen Vertrauen aus? Gerade in stürmischen Zeiten braucht es das Vertrauen in  die Kompetenz des Steuermann/frau und die Gewissheit, dass er nicht als erster von Bord geht. Vertrauensarbeit ist eine schwierige Aufgabe, wenn selbst die Führungskraft den Kurs des Managements nicht kennt. Die Klage:  „Ich kann selber nicht sagen wie es weitergeht, ich bekomme auch keine Informationen als Teamleiter.“

Wie Vertrauen zerstört wird, lässt sich in vielen Veränderungsprozessen gut beobachten. Informationen werden zu spät weitergegeben, Fehler nicht zugegeben, keine Zeit für Gespräche und wenig positive Botschaften reichen aus, um in kurzer Zeit eine Kultur der Unzufriedenheit und Misstrauens zu implementieren.

Vertrauen auf Gegenseitigkeit, eine lohnende Investition in eine erfolgreiche Zukunft

Kommentare

Vielen Dank für den Artikel!!! Ich gehe noch einen Schritt weiter. Es gibt bei mir von der ersten Minute einen Vertrauensvorschuss. Wichtig dafür ist, dass man seine Erwartungshaltung klar zum Ausdruck bringt.