Vorbilder…..

von
Ulrike Arnold
|
12.12.2019 | 0 Kommentare
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„Was möchtest du später einmal werden, wenn du groß bist? Ein Vorbild!“ Ist diese Antwort idealistisch oder arrogant?

Vor gelebtes Handeln, vor gelebtes Denken. Ein Vorbild soll Orientierung bieten, dafür müssen Positionen bezogen und eindeutig vertreten werden. Ihm nach zu eifern soll herausfordernd sein. Außerdem muss es genügend Offenheit und Flexibilität besitzen, um als Vorbild ausgewählt zu werden. Die Menschen die noch Vorbilder haben, folgen ihnen meist nicht allein.

Heute wird ein Mangel an guten Vorbildern beklagt, unsicher ist, ob eine geringe Auswahl die alleinige Ursache dafür ist. Vielleicht sind auch die Ansprüche der Menschen gestiegen. Das, nachdem sie streben ist kein menschliches Vorbild mit Licht und Schatten. Nein, es ist ein Patchwork Vorbild, welches nur in der Vorstellung lebt. Ein bisschen Gandhi, ein bisschen Da Vinci, ein bisschen Steve Jobs, diese Vorbild-Mischung kennt nur Licht und ist in jedem Lebensbereich idealisiert. Dabei sind es gerade die Übergänge, das Zwielicht, bei dem Vorbilder hilfreich sind, um den eigenen Weg zu finden.

Das gilt auch für das Verhältnissen von Führungskräften und Mitarbeitern, natürlich wünscht sich jeder eine Führungskraft die auch Vorbild ist. Wenn dieser Wunsch erfüllt wird, ist bei manchem die Enttäuschung groß, wenn das Vorbild nicht unfehlbar ist. Aber auch als Vorbild wird niemand geboren, es ist eine Frage der Entwicklung!

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